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Experteninterviews gehören im deutschsprachigen Raum zu den am häufigsten eingesetzten qualitativen Erhebungsmethoden. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von Verfahrensvorschlägen und nicht um eine einheitliche Methode. Im Gegensatz zu anderen qualitativen Erhebungsinstrumenten wie problemzentrierte oder narrative Interviews, ist die Methodendiskussion um Experteninterviews wenig fortgeschritten und vereinheitlicht. 

Einerseits ist es eine Stärke von Experteninterviews, dass das konkrete Vorgehen gegenstandorientiert bestimmt wird und Vorschläge verschiedener Autorinnen und Autoren nutzbar gemacht werden können. Andererseits besteht gerade in der Vielfalt eine Gefahr. Viele Aspekte müssen beachtet werden und viele Fragen in Bezug auf Wahlmöglichkeiten gegenstandsbezogen geprüft werden.


Probleme mit Bachelorthesis, Masterthesis oder Dissertation

Als Coach für wissenschaftliches Arbeiten und qualitative Forschungsmethoden sowie als Lektor unterstütze ich viele Menschen bei der Umsetzung ihrer Projekte. Es hat sich gezeigt, dass gerade bei studentischen Qualifikationsarbeite das Experteninterview auf Platz 1 der qualitativen Erhebungsformen ist.

Die Wahl wird oft bereits von der Prüferin bzw. dem Prüfer vorgenommen, die nicht selten selbst auf ihren Mangel an qualitativen Methodenkenntnissen aufmerksam machen. Ob die Wahl der Interviewform sinnvoll war, ist nicht immer gesagt. In der Regel handelt es sich bei den Projekten mit Problemen um Qualifikationsarbeiten in berufsnahen Studiengängen, in denen wissenschaftliche Arbeitsweisen und entsprechende Methodenkenntnisse nicht durch das Seminarangebot abgedeckt, aber für die Abschlussarbeit vorausgesetzt werden.

Eher die Regel aus die Ausnahme ist, dass mir Abschlussarbeiten mit mehreren dieser Probleme begegnen:

  • Eigenes Vorgehen orientiert sich an, als Muster ungeeignete, im Internet veröffentlichte Abschlussarbeiten mit Experteninterviews
  • Falsche Methodenliteratur
  • Fehler bei der Leitfadenkonstruktion
  • Experten-Definition nicht oder unpassend bestimmt
  • Zu erhebender Wissenstyp nicht bestimmt
  • Form des Experteninterviews nicht bestimmt
  • Falsche Fragetechniken
  • Keine regelgeleitete Interviewdurchführung
  • Anforderungen an Datenschutz nicht beachtet
  • Fehler und mangelnde Einheitlichkeit bei der Transkription
  • Fehler im Umgang mit der Analyse-Software (QDA-Software)
  • Falsch oder unzureichend begründete Auswahl der Auswertungsmethode
  • Keine regelgeleitete Auswertung
  • Unpassende Form der Ergebnisdarstellung
  • Differenzen zwischen tatsächlichem und beschriebenen Vorgehen
  • Unzureichend begründeter Methodenteil

Diese und weitere Fehler lassen sich durch ein individuelles Coaching vermeiden.

Angebot

Ich biete vor Ort oder aus der Ferne auf den Einzelfall zugeschnittene Coaching-Lösungen (Training, Beratung, Lektorat) für qualitative Forschungsmethoden und wissenschaftliches Arbeiten. Sie bestimmen das Format und die Arbeitszeiten. Möglich ist eine professionelle Begleitung des gesamten Forschungsprozesses von der Projektplanung bis zur Berichterstellung.

Je früher die Beratung einsetzt, desto weniger Arbeitszeit eines Coachs oder Lektors wird benötigt, also desto weniger müssen Sie für das gewünschte Ergebnis bezahlen.

In einem Auftaktgespräch stellen wir gemeinsam den Projektstand, die Probleme, die sinnvollsten Unterstützungsschritte und die daraus resultierenden Kosten fest. Dieser Plan wird Ihrem Zeitplan, Terminkalender (auch außerhalb regulärer Bürozeiten) und Budget so angepasst, dass Sie den maximalen Nutzen aus dem Angebot ziehen. Sie werden nicht nur über Ihr Vorgehen im Projekt, sondern auch über die Relevanz einzelner Unterstützungsangebote beraten. Der aufgestellte Plan kann ihrerseits immer wieder agil an die Erfordernisse des Projekts, etwa an Verzögerungen angepasst werden.

Neben dem deutlichen Effekt auf das Ergebnis, berichten alle Kunden davon, dass ein Coaching die Ängste nimmt und die Arbeit daher weitaus angenehmer gestaltet. Die psychologische Entlastung durch professionelle Unterstützung ist nicht zu unterschätzen.


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